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JHG Leipzig hält Vollversammlung ab
Die JHG an der Universität Leipzig hat bei ihrer Vollversammlung am Mittwoch, den 22.04.2009, in der sportwissenschaftlichen Fakultät an der Jahnallee einen neuen Vorstand gewählt. Obwohl nach den letzten Statistiken wie dem “Studierendensurvey” der Uni Konstanz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Interesse der Studierenden an Politik und vor allem an eigener Partizipation zurückgehe, konnte der Vorstand wieder mit acht Leipziger Studierenden voll besetzt werden.
So wurde Thomas Lahn, 24 Jahre alt und Student der Wirtschaftsinformatik, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er wird bis zur nächsten Vollversammlung im Wintersemester das Amt bekleiden und den Vorstand der Hochschulgruppe leiten. “Im Namen der gesamten Hochschulgruppe möchte ich Lena Beimborn danken, die das Amt der Vorsitzenden bisher innehatte. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!”, so der neue Vorsitzende.
“Wir sehen einem Semester mit vielen Aufgaben entgegen,”, so Lahn weiter. “Vor allem werden wir uns an Wahlkämpfen beteiligen und kritisch, aber konstruktiv die Ausgestaltung des neuen sächsischen Hochschulgesetzes begleiten. Daher ist es für uns ausgesprochen wichtig, einen so motivierten und gut besetzten Vorstand zu haben, um gerade der Entpolitisierung entgegenwirken zu können!”
Neben Organisatorischem wie Wahlen und Wahlkampfvorbereitung wurden bei dieser Vollversammlung auch inhaltliche Diskussionen geführt. So positionierte sich die JHG in Vorwegnahme der Podiumsdiskussion am Mittwoch den 29.04. zum Thema “StuRa oder AStA - Wo liegt die Zukunft der studentischen Selbstverwaltung?” eindeutig für das StuRa-Modell. Nicht zuletzt erklärten sich die JungsozialistenInnen uneingeschränkt solidarisch mit den protestierenden Studierenden an der Uni Leipzig. “Als Juso-Hochschulgruppe und SozialdemokratInnen begrüßen wir das konstruktive Engagement und die Initiative der Leipziger Studierenden. Gerade unter diesen Studienbedingungen sind Partizipation und Kritik leider selten geworden und daher um so mehr zu unterstützen!”erklärt Thomas Lahn abschließend.







