Quo

Rot-Grün hatte sich 1998 viel vorgenommen, auch in der Bildungspolitik. Nicht alles, aber vieles wurde erreicht oder auf den Weg gebracht. Nachdem inzwischen sämtliche Parteien alles versprechen, meinen wir es lohnt sich auf die Taten zu schauen.

10 gute Gründe für Rot-Grün aus studentischer Sicht:

1. BAföG: Nach 16 Jahren konservativer Politik wurde unter Rot-Grün erstmals wieder das BAföG erhöht. Hierdurch gibt es nicht nur mehr Geld für BAföG-Empfänger, sondern es wurden auch deutlich mehr Studierende gefördert.

2. Gleichstellung: Erst Rot-Grün hat umfangreiche Programme aufgelegt, um die Zahl von Frauen im akademischen Betrieb zu erhöhen. Ziel ist bis 2006 den Anteil von Frauen an Professuren von derzeit 5 Prozent auf 10 Prozent zu verdoppeln.

3. Internationalisierung: Rot-Grün hat die Möglichkeit im Ausland zu studieren vereinfacht und deutlich verbessert.

 4. Investitionen: Unter Rot-Grün wurde der Haushalt für Bildung und Forschung um mehr als 15 % erhöht.

5. Lehrpersonal: Mit der Dienstrechtsreform hat Rot-Grün u.a. die Junior Professur eingeführt. Das Habilitationsmonopol wurde damit abgeschafft. Eine Professur ist hierdurch auch unter 30 Jahren erreichbar. Das hilft u.a. Eltern ihre akademische Karriere und Familie zu verbinden.

6. Mitbestimmung: Rot-Grün hat die verfasste Studierendenschaft (die Vertretung der Studierenden) im Hochschulrahmengesetz festgeschrieben. Nun kommen in Bayern und Baden-Württemberg die Studenten in hochschulpolitischen Belangen zu Wort.

7.  Soziale Absicherung: Seit Einführung der 325 Euro-Jobs (ehemals 630-Mark) sind Studenten als Arbeitskräfte gefragter denn je. Darüber hinaus haben sie nun eine soziale Absicherung, werden die Arbeitszeiten auf die Rente angerechnet.

8. Soziale Gerechtigkeit: Rot-Grün hat im Hochschulrahmengesetz Studiengebühren für das Erststudium untersagt. Wir meinen Studiengebühren sind sozial ungerecht und bildungspolitischer Schwachsinn und wollen das generelle Verbot jeder Art von Studiengebühren durchsetzen.

9. Stipendien: Rot-Grün hat Mittel bereitgestellt um die Zahl von Stipendien deutlich zu erhöhen.

10.  Weil sich Gerhard Schröder die Haare nicht färbt! :) und im Unterschied zum Kandidaten auch sonst nicht so schnell den Typ wechselt.

Weitere gute Gründe liefern die Konservativen mit Ideen aus der Mottenkiste selbst:
Mehr dazu unter www.studierende-gegen-stoiber.de