JHG
… Partizipation!
Deine Chance an der Uni: Beteilige Dich in der studentischen Politik!
An der Universität hast Du die Möglichkeit, Dich über die normale Wahlen alle (vier) Jahre hinaus für die Durchsetzung studentischer Interessen einzusetzen. Die Gremien der studentischen Selbstverwaltung und politische Initiativen warten auf Dich und Dein Engagement!
Denn die Möglichkeiten, die Hochschullandschaft aktiv zu gestalten, sind vielfältig und Resultate viel schneller zu sehen, als im etablierten Politikbetrieb: Du kannst Entscheidungen in den Uni-Gremien beeinflussen und dadurch zum Beispiel die eigenen Studienbedingungen verbessern.
Darüber hinaus kannst Du Dich in der Juso-Hochschulgruppe (JHG) mit vielfältigen politischen Inhalten auseinander setzen: Ob Hochschulpolitik, Gleichstellungsfragen oder die Diskussion außenpolitischer Themen, wir sind offen für Deine Ideen!
Mitbestimmung lebt vom Mitmachen!
… Engagement!
Politische Entscheidungen betreffen uns alle, in fast allen Lebenslagen und gerade hier an der Uni. Wir können uns nur an diesen Entscheidungen beteiligen, sie unterstützen oder ablehnen, wenn wir uns der Herausforderung Engagement stellen. Gleichgültigkeit ist zwar billiger, schützt uns vor „denen da oben“ aber nicht. Uns in diese Gesellschaft einzubringen, egal ob in einer Hochschulgruppe, in Fachschaftsräten oder beim Uni-Radio ist unsere einzige Möglichkeit, „die da oben“ wieder auf unsere Ebene zu holen. Und dabei Unsere Wünsche und Vorstellung zu artikulieren und durchzusetzen. Dafür wollen wir uns engagieren, denn unsere Zukunft gestalten wir mit Links!
… Emanzipation!
Bildung ist für uns nicht nur ein Standortfaktor und schon gar kein Mittel zur Schaffung vieler kleiner flexibler Menschen. Bildung sollte für jeden Menschen in möglichst hohem Maße zugänglich sein. Bildung ist Selbstzweck für jeden Menschen, um sich kritisch mit seiner Umwelt und der real existierenden Gesellschaft auseinander zusetzen. Deshalb ist für uns Bildung gleich Emanzipation.
Für uns bedeutet Emanzipation mehr als die Gleichstellung der Frauen. Trotzdem bleibt die Frauengleichberechtigung wichtiger denn je, denn gerade im vermeintlich fortschrittlichen Unibetrieb haben sich patriarchalische und frauendiskriminierende Strukturen erhalten. Dagegen wehren wir uns! - Und wollen deshalb mit dem Anstoßen eines Mentoring-Projekts zur Frauenförderung auch praktisch an die Überwindung dieser Strukturen mitgestalten.
Aber Emanzipation hört nicht bei der Gleichstellung der Frauen auf. Die Auseinandersetzung um die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen, das Verständnis gegenüber ausländischen Mitbürgern, etc. gehört ebenfalls zum emanzipatorischen Denken und Handeln.
… Widerstand!
Milbradt und seine Konsorten in der sächsischen Landesregierung haben sich wieder viele Leckereien ausgedacht, um das Leben an den hiesigen Unis weiter zu erschweren. Über 1000 Stellen sollen an den Hochschulen eingespart werden. Wir wollen gegen dieses Kürzungschaos, das einen sinnvoll Weiterbetrieb der Unis nicht mehr möglich macht, alle Widerstände mobilisieren.
Wir wehren uns gegen jede Form von Studiengebühren, denn sie sind unsozial und ungerecht! Bildung und vor allem Hochschulbildung muss jedem/jeder zugänglich sein, egal wie viel Einkommen er/sie oder seine/ihre Eltern haben. Der neoliberalen Bildungspolitik muss ein Riegel vorgeschoben werden, denn sie sieht in Studenten nur Humankapital, das schnell im Wirtschaftsprozess verwertet werden soll. Wir sehen uns dagegen als emanzipative Jugend, die ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen verwirklichen will, unabhängig von vermeintlich wirtschaftlichen Sachzwängen. Deshalb fordern wir endlich die Einführung von elternunabhängigen BAföG!
… Einmischung!
Politik sucks! - das scheint die gängige Meinung über die neue deutsche Jugend zu sein. Sie ist spaßsüchtig, unpolitisch, egoistisch, etc.; viele negative Klischees hängen an dieser Jugend wie Kletten. Aber der Grund für den Rückzug ins Private wird nicht mitgeliefert: Haben uns nicht 16 Jahre Kohlscher Politik erklärt, dass wir nur Objekte von Entscheidungen sind, dass wir uns rauszuhalten haben, wir uns statt dessen lieber um unsere Jobs kümmern sollen, ansonsten stehen wir außen vor. Dabei hat sich die Situation der Jugendlichen immer weiter verschlechtert, ob nun in finanzieller Hinsicht, sowie bei der Suche nach Arbeit oder Ausbildungsplätzen. Wir sind einem Wettbewerb unterworfen, der uns kaum Chancen lässt, solidarisch zu handeln und nicht zuerst an uns zu denken. Darum mischen wir uns ein!







