Arbeitskreise
Hochschulpolitik
Themen sind zur Zeit die Novellierung des neuen Hochschulgesetzes und damit verbunden die Auswirkung auf die Universität Leipzig. Gemeinsam mit dem Landesarbeiskreis Hochschule der sächsischen Jusos setzen wir uns dafür ein, dass die studentische Mitbestimmung in der Universität ausgebaut wird. Es ist nicht hinnehmbar, wenn die größte Gruppe der Universität den geringsten Einfluss in den universitären Gremien hat. Ebenso wichtig ist, dass die Universität bei mehr Autonomie auch bedarfsgerecht finanziert wird.
Des weiteren schauen wir natürlich aus der eigenen Perspektive über den Tellerrand des Leipziger Unilebens hinaus, auf Sachsen, den Rest der Republik und natürlich auch auf internationale Entwicklungen. Wir verbinden also unsere eigenen Erfahrungen mit theoretischen Hintergründen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Trends zu unseren Vorstellungen einer emanzipativen Bildungspolitik von unten!
Unsere Anregegungen für eine moderne, sächsische Wissenschaftspolitik haben wir in unserem Papier „Hochschule der Zukunft“ formuliert, welches im übrigen seit 2004 auch Beschlusslage der Jusos Sachsen ist.
Soziales
Neben Hochschulpolitik befassen wir uns aber auch mit den alltäglichen Problemen der Studierenden. Unter dem Thema „Die soziale Lage der Studierenden“ wollen wir die Probleme von sozial Schwächeren an der Hochschule analysieren und Lösungen entwerfen. Die Benachteiligung von Studierenden mit Kind und die Ausbeutung von Studierenden bzw. Absolvent(-inn)en bei Praktika sind nur ein paar der Themen, welche wir im Sommersemester angehen wollen.
Neben Infoveranstaltungen und Infomaterialien wird es im Sommersemester 2006 auch eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema geben.
AK Theorie
Im April beschlossen die anwesenden JHG-Mitglieder auf iher Klaustagung eine AK zu gründen, der sich ausschließlich mit inhaltlichen und theoretischen Fragen beschäftigt. Dies resultierte aus dem Bedürfnis, jenseits von aktueller Tagespolitik an der Uni sich auch mit darüber hinausgehenden Problemen auseinander zu setzen und für die JHG Positionen zu erarbeiten.
Nach einem Brainstorming in der ersten AK-Sitzung standen eine Menge Themen zur Auswahl im Raum: Verfassungstheorien, sozialdemokratischer Bildungs- und Freiheitsbegriff, Sozialismus und Christentum und die gesellschaftlichen Mechanismen des Kapitalismus.
Erste Ergebnisse können auch schon vorgewiesen werden. So entstand aus dem Thema “sozialdemokratischer Bildungsbegriff” ein Positionspapier der JHG, das erfolgreich in der Programmdebatte des SPD Unterbezirk Leipzig-Borna eingebracht werden konnte.
AK Europa
Nicht nur Hochschulpolitik allein kann Thema für politisch engagierte Studierende sein. Wer sich auch für internationale Beziehungen interessiert, der ist beim Arbeitskreis Außenpolitik genau richtig.
In der Juso-Hochschulgruppe Leipzig wird nicht nur praktisch gearbeitet. Es ist auch Raum für Diskussionen und Visionen. Hier werden sie, was die internationalen Beziehungen betrifft, in Worte gefasst.
Das internationale System beeinflusst unser Leben nachhaltig. Dennoch wird viel zu wenig darüber nachgedacht, welche Richtung die Politik gehen soll. Bei uns wird nachgedacht.
Das haben wir bis jetzt getan:
Wir haben ein umfangreiches Positionspapier zum Thema Sicherheitspolitik der EU erarbeitet. Dabei geht es nicht nur um Streitkräfte. Sicherheitspolitik muss mehr umfassen als die Sorge darum, wie man sich verteidigt. Sicherheitspolitik bedeutet auch, dass Konflikte schon im Vorneherein verhindert werden.
Auf Bundesebene haben wir den Arbeitskreis Internationales auf den Weg gebracht. Darüber tragen wir unsere Arbeit in die Partei hinein.
Das sind unsere Themen für die Zukunft:
Das weite Feld der Globalisierung schreit danach, von uns bestellt zu werden. Hierbei ist es wichtig, sich kritisch mit den Entwicklungen auseinandersetzen zu können. Wir sind nicht globalisierungsfeindlich, aber die Nachfrage, wem „Globalisierung“ eigentlich nützt, muss erlaubt sein.







