JHG
Liebe Menschen, die JHG Leipzig hat nun ihre eigene Homepage http://uni-leipzig.de/~jhg/
Diese Seite wird von uns nicht weiter betreut.
Deine Juso Hochschulgruppe Leipzig
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Deine Juso Hochschulgruppe Leipzig
Am 24. und 25. November wird die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Leipzig tagen.
Alle aktuellen Neuigkeiten zur angemeldeten Demontration gegen die HRK, an der sich auch die JHG Leipzig beteiligen wird, sowie den Aufruf findet ihr auf den Seiten des StudentInnenRates Leipzig.
Unsere Position ist eindeutig: Gegen Studiengebühren, gegen Zulassungsbeschränkungen, für eine demokratische Bildungspolitik! –>
Am 23.04.2009 in der 6. DS (16.40 bis 18.10 Uhr) findet im Hörsaalzentrum der TU Dresden die Vollversammlung wegen des Bildungsstreikes statt. Das Bündnis Bildungsstreik 09 Dresden, in dem sich auch die JHG Dresden engagiert, wird über den Planungsstand informieren und Möglichkeiten zur Selbsteinbringung aufzeigen.
Wir hoffen auf viele Interessierte. –>
Am 23.04.2009 werden wir uns um 19.30 Uhr in der Genossenschaft, Prießnitzstr. 20, treffen. Auf der Tagesordnung stehen die Wahlen der Delegierten für das Bundeskoordinierungstreffen, Diskussion über Anträge für diesen und die Planung mit dem neuen Landesarbeitskreissprechers Hochschule, Vincent Drews, für das Sommersemester.
Wir freuen uns über Gäste. –>
JHG schockiert über Ignoranz des Rektorats der Universität Leipzig
Die Juso-Hochschulgruppe Leipzig (JHG) ist entsetzt über die Dreistigkeit und den Mangel an gleichstellungspolitischer Feinfühligkeit der Leitung der Universität Leipzig (UL). Das Rektorat der UL hat sich entschlossen, statt mit einem ausführlichen Gleichstellungskonzept, mit dem lediglich für den internen Gebrauch geschriebenen Gleichstellungsprogramm an der 2. Runde des Professorinnenprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teilzunehmen. Das Programm übernimmt für den Zeitraum von fünf Jahren die Finanzierung von bis zu drei Professorinnenstellen, wenn die geförderte Hochschule in ihrem Konzept angibt, was sie selbst an Gleichstellungsarbeit zu leisten bereit ist.
Die UL hatte bereits an der ersten Runde des Programms nicht teilgenommen und so auch dafür gesorgt, dass Sachsen als einziges Bundesland keine Mittel aus diesem Topf erhalten hatte. Die Vorsitzende der Juso-Hochschulgruppe, Lena Beimborn, erklärt dazu: “Das Vorgehen beweist leider wieder einmal, wie wenig Gleichstellung als Querschnittsaufgabe an der UL wahrgenommen wird. Auch wenn mittlerweile viele Mittelvergabeverfahren an Gleichstellungskonzepte gebunden sind, schlagen die Herren im Rektorat eine massive finanzielle Unterstützung aus sexistischer Ignoranz aus.” Auch nach wiederholten Hinweisen durch die Gleichstellungsbeauftragte der UL und die studentischen Vertreterinnen im Senat sowie einem ausreichenden zeitlichen Vorlauf, hat sich das Rektorat dennoch nicht dazu entschieden, entsprechende Mittel zur Erstellung eines solchen Konzeptes bereitzustellen. Selbst die Maßgabe aus dem zuständigen Ministerium wird einfach übergangen. Statt dessen wird wissentlich ein Programm eingereicht, das keinerlei konkrete Ausführungen oder konzeptionelle Schritte enthält, was eine Bedingung für die Förderung ist.
Warum hat es also eine notorisch unterfinanzierte Universität, die aus einem komplett männlich besetzten Rektorat, ausschließlich männlichen Dekanen und mehreren Fakultäten ohne Professorinnen besteht immer noch nicht nötig, sich mit einem tragfähigen Gleichstellungskonzept an entsprechenden Förderprogrammen zu bewerben? “Anscheinend überwiegt der Blick des Rektorats in die Vergangenheit zum 600. Jubiläum der UL den in eine gleichberechtigte Zukunft”, bedauert Beimborn abschließend.
Anfang Februar findet im Berlin der Kongress Linkswende09 statt. Für jeden der sich politisch und gesellschaftlich engagiert und sich im linken Spektrum befindet, sollte die Veranstaltung ein muss sein. Mit interessanten Referenten, wie dem “Wirtschaftsweisen” Prof. Dr. Peter Bofinger, der ehemalige Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin oder die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, kann diskutiert werden und Fragen zur Spaltung der Gesellschaft oder der Gültigkeit der Menschenrechte gelöst werden. Nicht nur Jusos können teilnehmen, auch andere Interessierte sind recht herzlich eingeladen. Die Teilnahmegebühr für das gesamte Wochenende beträgt nur 20 Euro. Also beteiligt euch und versucht unsere Gesellschaft mitzugestalten!