Statt

Neben der Neuwahl des Vorstandes der Juso-Hochschulgruppe Leipzig beschloss die Vollversammlung folgenden Antrag:

Die Vollversammlung der Juso-Hochschulgruppe Leipzig möge beschließen:

Die Juso-Hochschulgruppe Leipzig:

  • stellt sich hinter den gefunden Kompromiß zwischen OberbürgerInnemeister Burkhard Jung, Rektor Häuser und Wissenschaftsministerin Stange, das Marx-Relief auf dem Universitätscampus Jahnallee aufzustellen.

  • kritisiert den über die Boulevard-Presse geführten Kreuzzug des SPD-Bundestagsabgeordneten Gunter Weißgerber und Rainer Fornahl gegen die gefällte Entscheidung.

  • spricht sich für eine Einhaltung der autonom gefassten Entscheidungen der Universitätsgremien zur Frage der Benennung des Campus Augustusplatz aus und lehnt eine Umbenennung in Paulinakirche strikt ab.
  • spricht sich für die Freiheit von Lehre und Forschung aus und fordert die Politik auf, die Verbesserung der Studienbedingungen am Campus Augustusplatz zuungunsten einer rückwärtsgewandten Geschichtspolitik zu unterlassen.
  • fordert die Abgeordneten der SPD und Union sowie den Paulinaverein auf, den Versuch ihre Partikularinteressen auf dem Rücken des öffentlichen Gutes „Hochschule“ auszutragen, unverzüglich zu beenden.
  • Der Vorstand der Jusos Leipzig wird aufgefordert, einen Workshop zur Bedeutung von Karl Marx für die Sozialdemokratie durchzuführen.”