Pressemitteilung:

Am 27.10.2009 hielt die Juso-Hochschulgruppe (JHG) an der Universität Leipzig eine Vollversammlung ab. Dabei konnte ein reges Interesse - besonders von Unerfahrenen in der Hochschulpolitik – festgestellt werden. Ziel der Veranstaltung war die Wahl eines neuen Vorstandes und die Planung der Arbeit im jetzigen Wintersemester. Zum Vorsitzenden wurde Tomaš Dahms, Student für Sport- und Ethik auf Lehramt, gewählt, der sich über das vorhandene Interesse und den großen Anteil von Neuen freute.

Die bisherigen sechs Neumitglieder deuten auf eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit zu Beginn des Semesters hin. “Unsere Neumitgliederkampagne war sehr erfolgreich, besonders weil sie in eine kritische Phase der Politisierung Interessierter fiel”, so der neue Vorsitzende Dahms. Unter anderem wurden fünf neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. „Das ist ein positiver Trend und die Basis für konstruktive studentische Mitbestimmung.“ Der neue Vorstand ist auch der Größte bisher gewählte Vorstand der Juso-Hochschulgruppe Leipzig.
“Uns wurde vor Augen geführt, dass politisches Interesse und Engagement gerade in schwierigen Zeiten für die SPD zu einer großen Beteiligung und einer Welle ehrenamtlichen Engagements führen” erklärt der neue stellvertretende Vorsitzende Arnold Arpaci.

Dieser ist selbst noch neu an der Leipziger Universität und sieht in der Juso-Hochschulgruppe eine ausgezeichnete Möglichkeit, ohne strukturelle Verantwortung und Bürokratie Hochschulpolitik zu betreiben. “Der StudentInnenRat wird von den Fachschaftsräten gewählt und legitimiert. Den langem Atem auf dem Weg durch die Institutionen haben die meisten politisch interessierten Erstsemester nicht”, führt Arpaci anschließend aus. “Kreativität und direkte Politik funktionieren in diesem Rätesystem eben nur in einer Hochschulgruppe wie der JHG.”

Gerade in der Neuorientierung der SPD bläst das Interesse an politischer Gestaltung der Jugendorganisation Wind in die Segel. Gefragt seien jetzt Basisdemokratie und Mitgestaltung: Genau das, was die SPD braucht, kann die Hochschulgruppe bieten.
Als nächstes steht die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Leipzig an, wo die JHG zusammen mit anderen studentischen Organisationen und dem StudentInnenRat die Gegendemonstration organisiert. Mit den guten Kontakten in die Landtagsfraktion möchte sie auch einen intensiven Austausch mit der SPD-Fraktion des sächsischen Landtags und somit auch zukünftig die Hochschulpolitik kritisch begleiten